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Stories of

People, Things

                and Places

Erzählungen

         von Menschen

          Dingen

und        Orten

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Stories of

People, Things

                and Places

Erzählungen

         von Menschen

          Dingen

und        Orten

PROLOG # 1-10

 

10 stations, 10 perspectives, 10 months

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10 Stationen, 10 Perspektiven, 10 Monate

 

Prolog is a workshop exhibition in progress that explores the museum in 10 stages. The exhibition invites the visitor each month to take a behind the scenes look at the museum – to see the collection repeatedly anew and with a fresh perspective. It recounts local and global stories of people, things and places.

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Prolog ist eine Werkstattausstellung im Prozess, die in 10 Etappen das Museum erforscht. Die Ausstellung lädt den Besucher ein, Monat für Monat weiter hinter die Kulissen des Museums zu schauen und die Sammlung immer wieder mit einem neuen Blick zu betrachten. Sie erzählt globale und lokale Geschichten über Menschen, Dinge und Orte.

 

Termine

08.12.2016 ------ Prolog #1 Kistengeflüster / Wispering Boxes

20.01.2017 ------ Prolog #2 Hinter den Spiegeln / Through the Looking Glass

24.02.2017 ------ Prolog #3 Unter der Lupe / Under the Microscope

24.03.2017 ------ Prolog #4 Wer bist Du? / Who are you?

28.04.2017 ------ Prolog #5 TaxoMania

19.05.2017 ------ Prolog #6 Fremd? / Foreign?

16.06.2017 ------ Prolog #7 Wir? / We?

28.07.2017 ------ Prolog #8 Parade - raus aus den Schränken! / Parade: Get out of the Display Cases!

25.08.2017 ------ Prolog #9 Der Besucher / The Visitor

15.09.2017 ------ Prolog #10 Last Minute!

31.10.2017 --------- Ende / The End

 

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about


Prolog

                     ist eine

Werk     statt

          

ausstellung

 

about


Prolog

                     ist eine

Werk     statt

          

ausstellung

 

Prolog #1-10

Stories of People, Things and Places /

Erzählungen von Menschen, Dingen und Orten

 

The museum is a gigantic mirror that ultimately allows people to observe themselves from all perspectives.

Das Museum ist ein gigantischer Spiegel, der es dem Menschen ermöglicht, sich endlich von allen Seiten zu betrachten.
Georges Bataille, Critical Dictionary, 2005

 

Collecting and exhibiting of so-called “ethnographic” objects cannot be regulated as a purely scientific act. It is a complex task that simultaneously echoes a particular historical context, individual taste, the personalities of its protagonists or simply the combination of various circumstances. With this in mind, the transformation of an object into a museum artefact is the result of a sequence of events as well as a nesting of stories. Based on the principle of bricolage, Prolog # 1-10 is an exper-imental workshop exhibition that explores the museum in ten stages. The evolutive and participatory exhibition invites the visitor to look further behind the scenes of the museum from month to month and, with a fresh perspective, observe the collection anew. In ten lively and interactive installations, a critical analysis of an ethnographic collection is developed: What significance does the collection in the Museum of Ethnology have for today‘s society? What are its stories? From where, about whom, and for whom? The exhibition will thereby be a place for debate, multiple perspectives and discussion. A prologue provides its author the opportunity to choose a narrative form and disclose an instruction manual for what will follow. Each stage of Prolog # 1-10 develops a new critical and eclectic perspective in this manner. Objects that whisper in their boxes, projected anonymous historical portraits from the photo archive, an absurd cabinet of curiosities about the madness of collection and classification, a post-postcolonial exercise in style, an inside out miniature Museum of Ethnology, a choreography by masks freed from the storerooms – Prolog # 1-10 gradually trans-forms the emptiness of the exhibition space into a giant maze. In searching for new ways of making this collection relevant today, Prolog # 1-10 will give the visitor the chance each time to experience the same place differently.

Nanette Snoep

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Das Sammeln und das Ausstellen von sogenannten ‚ethnografischen‘ Objekten kann nicht auf einen rein wissenschaftlichen Akt beschränkt werden. Es handelt sich um eine vielschichtige Beschäftigung, die gleichzeitig einen besonderen historischen Kontext, den individuellen Geschmack, die Persönlichkeit der Akteure oder einfach das Zusammentreffen verschiedener Umstände widerspiegelt. In diesem Sinne ist die Umwandlung eines Objekts in einen Museumsgegenstand das Ergebnis einer Verkettung von Begebenheiten und einer Verschachtelung von Geschichten.
Prolog # 1-10 ist eine experimentelle Werkstattausstellung im Prozess, die auf dem Prinzip des Bricolage basierend in 10 Etappen das Museum erforscht. Die evolutive und partizipative Ausstellung lädt den Besucher ein, Monat für Monat weiter hinter die Kulissen des Museums zu schauen und die Sammlung immer wieder mit einem neuen Blick zu betrachten.
In 10 lebendigen und interaktiven Installationen entwickelt sich eine kritische Analyse einer ethnografischen Sammlung: Was bedeutet die Sammlung des Museums für Völkerkunde für die heutige Gesellschaft? Welche Geschichten erzählt sie? Von wo, über wen und für wen? Damit wird die Ausstellung ein Ort für Auseinandersetzung, Multiperspektivität und Diskussion.

Ein Prolog bietet seinem Autor die Möglichkeit eine Erzählform zu wählen und eine Gebrauchsanweisung für das, was folgen wird, offenzulegen. Auf diese Weise entwickelt jede Etappe des Prolog # 1-10 eine neue kritische und eklektische Sichtweise. Objekte, die in ihren Kisten flüstern, projizierte anonyme historische Porträts aus dem Fotoarchiv, eine absurde Wunderkammer über Sammlungs- und Klassifikationswut, eine post-postkoloniale Stilübung, ein umgekehrtes Miniaturvölkerkundemuseum, eine Choreographie von befreiten Masken aus den Depots – so verwandelt Prolog # 1-10 die Leere der Ausstellungsfläche nach und nach in ein gigantisches Labyrinth. Auf der Suche nach neuen Wegen, der Sammlung des Völkerkundemuseums aktuelle Relevanz zu verschaffen, wird Prolog # 1-10 dem Besucher von Mal zu Mal ermöglichen, an ein- und demselben Ort eine andere Erfahrung zu machen.

 

Nanette Snoep