#DasFinale

PROLOG-Abschlussfestival

16. - 18. März 2018

Am Wochenende des 16. - 18. März 2018 fand in der PROLOG-Ausstellung im Japanischen Palais das Festival #DasFinale statt, um "Auf Wiedersehen!" zu sagen. Mit verschiedenen Veranstaltungen wurde noch mal auf die Zeit des Entstehens, des Wachsens, des Verwandelns des PROLOGS zurückgeblickt. Hier ein Rückblick auf das Festival! 

Zum 08. April 2018 schließt die Ausstellung ihre Türen. Doch es wird ein Wiedersehen geben. Im Grassi-Museum in Leipzig, wird WERKSTATT PROLOG ab Juni 2018 zu sehen sein. 

 
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Jan Heinke

Am Sonntag hat Jan Heinke von STAHLQUARTETT mit seinem Stahlcello die PROLOG-Ausstellung zum Klingen gebracht. Überall waren die zarten Streichklänge zu vernehmen. Ein magisches und melancholisches Abschiedslied.

Foto: Vera Marušić

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Restauratorinnen @ work

Am Sonntag konnten die Besucher*innen mehr über die Arbeit von Restaurator*innen erfahren und Fragen zu den Objekten in der Ausstellung stellen. Am Ende des Festivals durften wir live dabei sein, als das erste Objekt für den Umzug (#moving) eingepackt wurde.

Foto: Vera Marušić

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FREMD?-Führung

Bei den beiden FREMD?-Führungen am Sonntag konnten die Besucher*innen die Ausstellung unter dem Aspekt der Fremdheit kennenlernen. Was ist das "eigene" und was ist "fremd" und wie definieren wir das überhaupt?

Foto: Vera Marušić

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Inéz Schaefer

Der Samstag Abend war melancholisch und nachdenklich gefäfbt durch Inéz Schaefers einfühlsame Stimme, die gefagt hat: Wo bist du hin? Wer bist du? Die atmosphärische Musik von Inéz war immer wieder von Einspielern von Kolonialliedern unterbrochen. Das hat zum Nachdenken angeregt und dazu, auch hinter die Fassade zu schauen.

Foto: Mo Zaboli

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Comic-Lesung

Am Samstag Abend haben wir mit Birgit Wyhe ihren Comic "Madgermanes" lesen dürfen, der die Geschichten der Gastarbeiter erzählt, die aus Mosambik in die DDR gekommen sind. Im Anschluss haben wir uns mit ihr und mit Emiliano Chaimite, der damals als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen ist, über diese Zeit unterhalten. Die damaligen Ungerechtigkeiten sind heute nach wie vor Thema und sorgen für Diskussionsstoff.

Foto: Mo Zaboli

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Utz Pannike

Am Samstag hat der Schauspieler Utz Pannike vom Panischen NOt-Theater in seinen Pop-Up Performances Geschichten zu Menschen, Dingen und Orten zusammengesponnen. Das hätte er nie ohne Ihre Hilfe geschafft. Aus Erzählungen und Assoziationen aus dem Publikum hat Utz Pannike  Geschichten gebaut und sie in Lieder verpackt. Museum darf auch lustig sein.

Foto: Mo Zaboli

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Erzählcafé mit Mnyka Sururu Mboro

Im Erzählcafé am Samstag hat uns Mnyka Sururu Mboro von der Zeit erzählt, als Tansania eine deutsche Kolonie war und wie das immer noch unsere Gegenwart beeinflusst. Gerade im Museum ist es wichtig, dass man an die Geschichte erinnert und immer wieder das Gespräch sucht, um herauszufinden, wie mit einem sogenannten gemeinsamen Erbe umgegangen werden kann.

Foto: Mo Zaboli

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Treta Mominka

Der A Capella Chor Treta Mominka hat am Samstag den Festivaltag eröffnet. Die Ausstellung war erfüllt von exotischen Klängen: Jodeln. Marieluise Herrmann, Marleen Andreev und Sarah Hesse haben für uns verschiedene "Volkslieder" gesungen. Jedes klang auf seine eigene Art und Weise anders, "fremd". Was bedeutet "fremde" Kultur überhaupt? Treta Mominka haben uns gezeigt, dass man nicht unbedingt sehr weit schauen muss, um sich zu wundern.

Foto: Mo Zaboli

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PROLOG - Kino

Am Freitag Abend haben wir in der Ausstellung zwei Filme gezeigt: "Petit à Petit" von Jean Rouch und "Das Fest des Huhnes" von Walter Wippersberg. Danach haben wir über die umgekehrte Ethnologie der beiden Werke gesprochen und diskutiert, über wen sich diese mockumentaries lustig machen.

Foto: Vera Marušić