PROLOG #2 ab dem 20.01.2017

hinter den Spiegeln / through the Looking Glass

 

Photo-Installation, Dauer / Duration: 17:40 Min., 2016

In this installation, the artist Anja Nitz analyzes the underlying principle of the museum. She broaches the issue of the work that takes place in the museum’s storerooms and shows the working environments within the storehouses that usually remain hidden from the eyes of the visitor.

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In der zweiten Prolog-Station werden die „Lebensräume“ der Sammlungsobjekte, die Depoträume zum Thema. Die Berliner Künstlerin Anja Nitz (*1971) hat sich mit den Depoträumen der drei Museen für Völkerkunde in Dresden, Leipzig und Herrnhut auseinandergesetzt, die durch ihren künstlerischen Blick in einer 18 minütigen Fotoinstallation fragmentiert ausgestellt werden.

Wie äußert sich die sammelnde Kultur in den Depots, was verrät sie über die Haltung zu den Sammlungsobjekten und an welche Grenzen stößt sie? In welcher Art hat sie Einfluss auf das Verständnis von der fremden Welt? In einem gemeinsamen Gespräch werden die Direktorin der drei Völkerkunde Museen in Dresden, Leipzig und Herrnhut, Nanette Snoep mit der Künstlerin Anja Nitz auf diese Fragen und das Gesamtkonzept Prolog eingehen.

 

Picture / Bilder

 

Foto: Anja Nitz

 

Installation

 

Künstlerin / Artist: Anja Nitz

                                                                                            Copyright Nadja Wehling

                                                                                            Copyright Nadja Wehling

Anja Nitz, 1971 in Hamburg geboren, studierte Romanistik, Geschichte und Germanistik, später Grafik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Während des dortigen Studiums entdeckte sie die Fotografie und startete das Fotoprojekt "Wunderkammer Charité". Die Bilder dieses fünf Jahre andauernden Projektes waren im letzten Winter in einer Ausstellung im Tieranatomischen Theater der Humboldt-Universität zu besichtigen. Ihre Motive sind öffentliche und gesellschaftlich relevante Einrichtungen, wie z.B. Kliniken, Botschaften, Bibliotheken oder auch Atomkraftwerke. Sie versucht, die Vorstellungswelt und gesellschaftlich gültige Konventionen, die im Zusammenhang mit solchen Institutionen eine Rolle spielen, aufzuspüren und zu visualisieren. Anja Nitz fotografiert meist die Innenräume, wobei das ‚Subjektive‘ entscheidend ist.