PROLOG #4 ab dem 23.03.2017

Wer Bist du?

Who Are You? 

„Wer bist Du?“ stellt das Subjekt der Ethnologie in den Mittelpunkt und unternimmt den Versuch einer biografischen Rekonstruktion. Was können die wenigen hinterlassenen Indizien der Porträtierten uns heute noch erzählen?

„Wer bist Du?“ stellt das Subjekt der Ethnologie in den Mittelpunkt und unternimmt den Versuch einer biografischen Rekonstruktion. Was können die wenigen hinterlassenen Indizien der Porträtierten uns heute noch erzählen?

Prolog #4 zeigt aus den tausenden von anonymen Aufnahmen, die seit der Gründung des Museums für Völkerkunde Dresden 1875 gesammelt wurden, eine Porträtauswahl von Menschen aus Afrika, Amerika, Australien, Ozeanien und Asien. Ihre Namen sind meist unbekannt.

Über 300 meist anonyme Porträtfotos von Menschen aus Afrika, Amerika, Australien, Ozeanien und Asien werden projiziert. Diese Fotografien, die aus der Zeit von Ende des 19. Jahrhunderts bis zu den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts stammen und zu den Sammlungen der Museen für Völkerkunde in Dresden und Leipzig gehören, wurden benutzt, um Bevölkerungen durch physiognomische Charakteristika, Kleidung oder Schmuck zu typisieren und klassifizieren, mit dem Ziel, sie zu erforschen.
 
Auch wenn uns der Hersteller eines Objekts und der Name eines porträtierten Menschen oft unbekannt sind, verbergen sich hinter jedem der tausenden von Sammlungsobjekten und Fotografien individuelle Geschichten und persönliche Schicksale.

Who are you? places ethnology’s subject front and center and attempts to make a biographical reconstruction. What can the few facts left behind by the portraits tell us today?

Who are you? places ethnology’s subject front and center and attempts to make a biographical reconstruction. What can the few facts left behind by the portraits tell us today?

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More than 300 mostly anonymous portrait photographs of people from Africa, America, Australia, Oceania and Asia will be projected. These photographs, which date from the end of the 19th century up to the 1930s and belong to the collections of the museums in Dresden and Leipzig, were used for research purposes to help characterize and classify populations through their physiognomic characteristics, clothing or jewellery.

Even if the maker of an object and the name of one of the people being portrayed are often unknown to us, individual stories and personal destinies are hidden behind each of the thousands of collected objects and photographs.

 


Installationview

Fotos: Mo Zaboli